Schlaflosigkeit vor Periode und was endlich hilft

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Bildquelle: KI generiert


Kennt ihr das? Man liegt hellwach im Bett, starrt die Decke an und das Gedankenkarussell dreht Loopings, während der Rest der Welt friedlich schlummert. Ein Blick auf den Kalender verrät: Es sind noch genau acht Tage bis zur Periode. Willkommen in meiner Welt.

Wenn PMS mit 40 plötzlich „Hallo“ sagt

Ich bin jetzt 45. Früher dachte ich immer, PMS sei dieses Klischee aus der Werbung, bei dem man mal kurz ein bisschen schlechte Laune hat oder Lust auf Schokolade bekommt. Aber mit dem 40. Geburtstag hat sich das Blatt gewendet.

Plötzlich war da nicht nur ein bisschen Ziehen im Bauch. Da war diese massive Schlaflosigkeit. Diese Nächte, in denen man sich von links nach rechts wälzt, innerlich vibriert und sich fragt: „Warum bin ich eigentlich so gereizt? Bin ich plötzlich ein anderer Mensch?“ Dazu kamen die Klassiker wie ein ständiger Blähbauch, schmerzende Brüste und eine emotionale Achterbahnfahrt, die mich selbst erschreckt hat.

Schlaflosigkeit vor Periode: Willkommen in der Perimenopause

Was mir lange niemand gesagt hat: Mit Mitte 40 sind diese Beschwerden oft kein „normales“ PMS mehr, sondern die ersten Vorboten der Perimenopause. Das ist die Phase vor der eigentlichen Menopause, in der der Körper beginnt, die Hormonproduktion – vor allem das Progesteron – massiv herunterzufahren.

Es ist wie ein langsamer Abschied vom bisherigen Zyklus, der sich aber eher wie ein technischer Defekt anfühlt. In dieser Zeit wird die Lutealphase (die Zeit nach dem Eisprung) oft instabil. Der Progesteronmangel sorgt dann dafür, dass der „natürliche Beruhiger“ im Gehirn fehlt. Das erklärt, warum die Schlaflosigkeit in diesem Alter oft eine ganz neue, fast schon aggressive Qualität annimmt. Zu wissen, dass mein Körper gerade in einem großen Umbauprozess steckt, hat mir geholfen, nicht mehr so hart mit mir selbst ins Gericht zu gehen.

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Schlaflosigkeit vor Periode: 45 Jahre alt und endlich eine Lösung

Nachdem ich jahrelang dachte, ich müsse da einfach durch, habe ich mich intensiver mit meinen Hormonen beschäftigt. Da unser Körper in den 40ern weniger Progesteron produziert – also genau das Hormon, das uns eigentlich beruhigen und sanft in den Schlaf schubsen soll – liegt die Lösung oft näher, als man denkt.

Seit einiger Zeit nutze ich eine Strategie, die für mich alles verändert hat: Naturidentisches Progesteron.

Woher kommt das Hormon eigentlich? Die Kraft der Yamswurzel

Vielleicht fragst du dich, was „naturidentisch“ genau bedeutet. Mein Progesteron wird aus der mexikanischen Yamswurzel gewonnen. Diese enthält den Stoff Diosgenin. Das Spannende: Diosgenin ist dem menschlichen Progesteron chemisch extrem ähnlich.

Im Labor wird daraus das Progesteron so exakt nachgebaut, dass es molekular identisch mit dem Hormon ist, das mein eigener Körper produziert (oder eben gerade nicht mehr ausreichend produziert). Mein Körper erkennt es also als „eigen“ an und weiß sofort, was damit zu tun ist. Das ist der große Unterschied zu synthetischen Gestagenen, die oft in der Pille stecken und ganz andere Nebenwirkungen haben können. Für mich war dieser natürliche Ursprung ein ausschlaggebendes Argument, diesen Weg zu gehen.

Mein Gamechanger: Vaginales Progesteron

Ich nehme das Progesteron nicht als klassische Tablette ein, sondern vaginal. Warum? Weil es so direkt dort ankommt, wo es wirken soll, die Leber nicht belastet und oft besser vertragen wird.

So sieht meine Routine aus:

  • Ich starte ca. 8 bis 10 Tage vor der Menstruation.
  • Abends vor dem Schlafengehen führe ich die Kapsel ein.
  • Ich mache das konsequent bis zum Einsetzen der Blutung.

Das Ergebnis? Die Nächte sind wieder ruhig. Dieses innere Getriebensein ist fast weg, und ich wache morgens nicht mehr auf, als hätte mich ein LKW überrollt. Es ist kein Zaubermittel, das alles wegbeamt, aber es gibt mir meine Lebensqualität zurück.

Mein Fazit an alle Leidensgenossinnen

Wenn ihr über 40 seid und merkt, dass die Tage vor den Tagen zur Qual werden: Akzeptiert es nicht als „normal“. Wir müssen nicht leiden. Redet mit eurer Frauenärztin oder eurem Frauenarzt über naturidentische Hormone und das Thema Perimenopause. Für mich war der Weg weg von der chemischen Keule hin zum körpereigenen Stoff genau richtig.

Schlaf ist kein Luxus, sondern ein Grundrecht – auch in der Perimenopause!

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt lediglich meine persönlichen Erfahrungen und Recherchen wider und stellt keine medizinische Beratung dar. Bitte besprich hormonelle Themen und die Anwendung von Präparaten immer individuell mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt, um eine auf dich zugeschnittene Diagnose und Therapie zu erhalten.

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Ganzwunderbar

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